Du hast einen traditionellen Handwerksbetrieb und benötigst dringend eine neue Webseite. Ich erkläre dir, warum die meisten Handwerksbetriebe hier nicht weiterkommen. Bring deine Website innerhalb einer Woche statt in einem halben Jahr online. Mit den richtigen Werkzeugen ist das ein Kinderspiel.
Ich kenne das Muster aus eigener Erfahrung, und ich sehe es bei fast jedem Handwerksbetrieb, mit dem ich rede: Du benötigst eine Website, gehst zu WordPress, Wix, Squarespace oder Jimdo, und dann beginnt das eigentliche Problem. Nicht das Schreiben der Texte, sondern das endlose Herumbasteln am Design. Es ist, als würde man am Strand nach Muscheln suchen: Eine ist schöner als die andere.
Und es gibt noch einen Grund, der oft übersehen wird: Baukasten-Systeme wie Wix oder Jimdo sind technisch nicht darauf ausgelegt, bei Google gut zu ranken. Der Code, der im Hintergrund läuft, ist aufgebläht, die Ladezeiten sind oft langsamer als bei schlankeren Systemen. Das heisst: Selbst wenn deine Website irgendwann fertig ist, findet man sie in der Google-Suche schlechter als eine technisch sauber gebaute Seite.
Checkliste – Erkennst du dich hier wieder?
Bevor du dir ein neues Tool suchst, sei ehrlich zu dir selbst:
- Hast du schon mehr Zeit mit Theme-Vergleichen verbracht als mit dem Zusammenstellen deiner Referenzfotos?
- Hast du das Layout in den vergangenen Wochen mehr als zweimal komplett umgebaut?
- Fehlen dir immer noch die eigentlichen Inhalte wie Leistungen, Referenzen, Kontakt, Impressum, obwohl das Design schon «fast fertig» ist?
- Sagst du dir selbst «Sobald das Design steht, geht's weiter» seit Wochen oder Monaten?
- Hättest du die Zeit lieber in eine Offerte oder eine Baustelle investiert, statt in Schriftarten-Vergleiche?
Wenn du bei zwei oder mehr Punkten nickst: Das Problem liegt nicht an dir. Es liegt am Werkzeug.
Warum das passiert: Zu viele Möglichkeiten sind kein Vorteil
Stell dir vor, du kaufst ein Fahrzeug, das gleichzeitig Luxuslimousine und Schwertransporter sein soll. Klingt nach dem Besten aus beiden Welten. In Wirklichkeit benötigst du für jeden Einsatzzweck einen Umbau, und am Ende ist es für nichts richtig gebaut, nur für alles etwas.
Genauso ist es mit einem Baukasten-System, das dir zehntausend Themes, Hunderte Plug-ins und unendlich viele Layout-Optionen bietet. Als Maler, Schreiner oder Elektriker benötigst du keine dieser Möglichkeiten – du brauchst eine Startseite, eine Referenzen-Seite, eine Dienstleistungs-Übersicht, ein Kontaktformular und ein Impressum. Fertig.
Wer will schon zehntausend Themes durchgehen, um am Ende doch nur eines auszuwählen? Diese Zeit fehlt dir für das, was wirklich zählt: deine Baustellen, deine Kunden, dein Geschäft.
Was eine Handwerker-Website tatsächlich benötigt
Egal ob Maler, Schreiner, Elektriker, Garage und ähnliche Handwerksbetriebe. Die Struktur ist praktisch immer ähnlich:
- Startseite: Wer du bist, was du machst, ein Weg zur Kontaktaufnahme
- Dienstleistungen: Was du konkret anbietest, klar und ohne Fachjargon
- Referenzen: abgeschlossene Projekte, idealerweise mit Fotos, Vorher-Nachher, wenn passend
- Über uns: dein Team, deine Erfahrung, warum man dich beauftragen soll
- Kontakt: Telefon, Mail, Formular, Adresse
- Impressum: rechtliche Pflicht in der Schweiz
Das ist keine komplexe Website. Das ist eine klare, überschaubare Struktur, und genau deshalb benötigst du kein Tool für komplexe Problemstellungen.
Meine konkrete Theme-Empfehlung: Fumio
Ich habe mir die Ghost-Theme-Auswahl für genau diesen Anwendungsfall angeschaut, und ein Theme sticht heraus: Fumio*, von Bright Themes.
Was Fumio für einen Handwerksbetrieb mitbringt:
- Eine Dienstleistungs-Sektion, übersichtlich gestaltet und direkt im Admin-Bereich verwaltbar, ganz ohne Programmierkenntnisse
- Eine Projekte-Sektion, die sich ideal für Referenzen eignet, zeigt deine abgeschlossenen Arbeiten mit Fotos
- Eine Kunden-Sektion mit Logos, falls du für bekannte Auftraggeber gearbeitet hast
- Eine Team-Sektion mit Karten pro Mitarbeiter, falls ihr zu mehreren seid
- Ein anpassbarer FAQ-Bereich für die häufigsten Kundenfragen
Das deckt praktisch die komplette Struktur ab, die ein Handwerksbetrieb benötigt, ohne dass du selbst etwas zusammenstellen musst. Du wählst das Theme, füllst deine Texte und Fotos ein, fertig.
Wie sich das in der Praxis zeigt
Stell dir zwei Malerbetriebe vor, die am selben Tag anfangen, ihre Firmenwebsite zu bauen.
Der eine startet mit einem Webbaukastensystem. Er verbringt die erste Woche mit Themes, die zweite mit Farben und Schriftarten, die dritte mit einem Plug-in für die Referenzen-Galerie, das nicht richtig funktioniert. Nach einem Monat hat er ein hübsches Layout, aber noch keine einzige Referenz online.
Der andere wählt Fumio, lädt am ersten Tag Fotos seiner letzten drei Projekte hoch, am zweiten Tag füllt er die Dienstleistungen aus, am dritten Kontakt und Impressum. Nach einer Woche ist die Website online. Nicht perfekt, aber live – und Kunden können ihn finden.
Fazit: Warum sich das lohnt
Du benötigst kein CMS, das alles kann. Du brauchst eines, das dich nicht ablenkt und dich schnell zum Ziel bringt: eine Website, die deine Referenzen zeigt und Kunden den Weg zu dir findet. Keine teure Verwaltung oder stetige IT-Betreuung. So bleibst du kostengünstig, flexibel und unabhängig und dank sauberer technischer Basis auch bei Google besser auffindbar.
Deine nächsten Schritte:
- Sammle deine letzten 3 bis 5 abgeschlossenen Projekte als Fotos und Beschreibungen. Das ist dein wichtigster Inhalt.
- Hol dir das Theme Fumio* und richte es bei der Hostingfirma von Magic Pages* ein. Das Setup dauert Minuten. Solltest du nicht weiterkommen, so helfen sie gerne weiter.
- Fülle Startseite, Dienstleistungen, Referenzen, Über uns, Kontakt und Impressum aus.
- Geh live, auch wenn es nicht perfekt ist. Eine Website ist nie fertig. Von jetzt an solltest du regelmässig neue Inhalte einbauen und immer wieder aktualisieren.
*Affiliate-Links – keine Mehrkosten für dich
Falls Fumio nicht zu 100 % dein Fall ist: Bright Themes hat noch rund 30 weitere Ghost-Themes im Angebot – für die meisten Handwerksbetriebe ist Fumio aber die naheliegendste Wahl.